Bella Skyway Festival – Toruń erstrahlt

Bella Skyway Festival – Toruń erstrahlt

Beim Bella Skyway Festival vom 22. bis 27. August zeigt sich die UNESCO-Welterbestadt Toruń (Thorn) zeigt sich in ungewöhnlichem Licht.

Bereits zum neunten Mal findet das Bella Skyway Festival statt und vereint gekonnt Kunst und Wissenschaft in öffentlichen Lichtinstallationen. Diesjähriges Thema ist die Verbindung von Licht und Wasser. 17 spektakuläre Kunstperformances aus der ganzen Welt präsentieren sich in der Heimatstadt des großen Astronomen Nikolaus Kopernikus. Die künstlerischen Arbeiten entsprechen verschiedenen „Themenachsen“, wie etwa „Symbol und Physik“, „Vergnügen und Gefahr“ oder „Erfahrung und Technologie“. Im vergangenen Jahr besuchten rund 350.000 Menschen das Festival. In diesem Jahr dient zum ersten Mal eine Kirche als Raum für eine Installation. In der barocken Heiliggeistkirche erstrahlen zu Livemusik verschiedene Projektionen am Orgelprospekt und im Gewölbe.

Das Highlight wird die „Water Concept Factory“ des in Wrocław (Breslau) ansässigen Lichtregisseurs Bogumił Palewicz sein. Wie in den vergangenen Jahren nutzt der Künstler ein Stück Weichselufer nahe der historischen Altstadt und entführt mit riesigen Wasservorhängen, LED-bestückten Drohnen und einer Spezialkonstruktion auf der Weichsel das Publikum nach Einbruch der Dämmerung in fantastische Welten.

Weitere Lichtkunststationen sind über die ganze Stadt verteilt. So bespielen beispielsweise die aus dem italienischen Salento stammenden Künstler von Mariano Light einen 200 Meter langen Abschnitt der im Herzen der Altstadt gelegenen ul. Szeroka. Zum Anfassen nah bringt die portugiesische Gruppe Ocubo ihr Video-Mapping den Besuchern des Festivals. Sie bekommen spezielle 3D-Brillen und können so in die Lichtprojektion eintauchen.

www.bellaskyway.pl

Die besten Strände 2017 an der Ostsee in Polen

Die besten Strände 2017 an der Ostsee in Polen

Auch diesen Sommer reisen wieder viele Urlauber an die lange und vielfältige polnische Ostseeküste. Zum 13. Mal wurden polnischen Strände an der Ostsee ausgezeichnet, die besonders hohe Standards hinsichtlich der Wasserqualität erfüllen. 39 Badestrände wurden mit der „Blauen Flagge“ prämiert.

Die „Blaue Flagge“ – eine internationale Auszeichnung der dänischen Stiftung (Stiftung für Umwelterziehung/Foundation for Environmental Education) wird alljährlich an Badeorte vergeben, die sich erfolgreich um die Sauberkeit von Wasser und Strand bemühen. Die Blauen Flaggen signalisieren Urlaubern und Strandbesuchern, dass von Sauberkeit und einem sicheren, unbedenklichen Badevergnügen ausgegangen werden kann.

2017 wurden Blaue Flaggen an folgende polnische Badeorte vergeben:

Województwo Pomorskie/ Woiwodschaft Pommern

  • Gdańsk – Brzeźno Molo
  • Gdańsk – Brzezno Dom Zdrojowy
  • Gdańsk – Jelitkowo
  • Gdańsk – Orle
  • Gdańsk – Stogi
  • Gdańsk – Sobieszewo
  • Gdynia – Sródmiescie
  • Jastrzębia Góra
  • Sopot – Koliba
  • Ustka – Plaża Wschodnia
  • Władysławowo

Województwo Zachodniopomorskie/ Woiwodschaft Westpommern

  • Darlowo
  • Dziwnów
  • Dziwnówek
  • Grzybowo
  • Kołobrzeg – plaża Centralna
  • Kołobrzeg – plaża Zachodnia
  • Mielno
  • Międzywodzie
  • Międzyzdroje
  • Mrzeżyno
  • Niechorze
  • Pobierowo
  • Pogorzelica
  • Pustkowo
  • Rewal
  • Świnoujście – Uznam
  • Trzęsacz
  • Ustronie Morskie – Nadbrzeżna

Marinen

  • Pommern – Gdańsk,
  • Gdańsk Tamka, Gdansk (Marina Żabi Kruk),
  • Gdansk (Marina Sienna Grobla), Gdynia, Westpommern – Szczecin Camping Marina PTTK,
  • Świnoujście (Przystan Jachtowa – Basen Pólnocny). Miedzyzdroje (Marina Wapnica)

Binnengewässer

  • Lubczyna und Stepnica – im Westpommern

Chopin mobil in Warschau

Mit dem Programm „Chopin in Warsaw“ will Warschau junge, technologieaffine Touristen ansprechen.

Den Spuren des musikalischen Genies begegnet man in Polens Hauptstadt auf Schritt und Tritt. Das mobile Programm macht sie mit den Mitteln der „Augmented Reality“ lesbar, schiebt Vergangenes auf dem Smartphone einer Folie gleich über das Bild der gegenwärtigen Stadt. So erfahren Nutzer von den ersten Schritten des jungen Fryderyks als Komponist oder sehen Bilder des zerstörten Sächsischen Palais‘, in dem der Musiker wohnte.

Das Programm informiert zudem über Veranstaltungen rund um Chopin und gibt Anekdoten zum Besten. Alle Informationen werden auch als Audioguide in mehreren Sprachen geliefert, darunter auch auf Deutsch. Als kleines Bonbon bietet das Tourismusbüro das ebenfalls kostenlose Programm „Selfie with Chopin“ zum Download an. Fans können sich vor dem Hintergrund von Warschauer Sehenswürdigkeiten ablichten, den Komponisten immer mit im Bild.

www.chopin.warsawtour.pl

Start frei für neuen Airport in Masuren

Linienflüge nach Berlin / Weitere deutsche Ziele im Visier

In einer Rekordzeit von anderthalb Jahren entstand der neue Flughafen Olsztyn-Mazury in der nordpolnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Am 21. Januar 2016 beginnt der regelmäßige Flugverkehr nach Berlin. Weitere Verbindungen in andere deutsche Regionen sollen folgen. Masuren zählt zu den beliebtesten Ferienregionen für deutsche Gäste in Polen.

Für umgerechnet rund 50 Millionen Euro entstand am früheren Standort eines Militärflughafens bei Szymany ein moderner Regionalflughafen. Das Terminalgebäude greift die Architekturformen der Region auf. Mit viel Glas, Holz und einem geschwungenen Dach wirkt es leicht und warm. Bis zu 300.000 Passagiere können dort jährlich abgefertigt werden, durch Erweiterungsbauten kann die Zahl perspektivisch bis auf eine halbe Million steigen. Die erneuerte Start- und Landebahn hat eine Länge von 2.500 Metern, so dass dort auch größere Passagiermaschinen wie die Boeing 737 oder ein Airbus A320 landen können.

Vorerst verkehren dort allerdings nur kleinere Maschinen. Ab dem 21. Januar fliegt die polnische Gesellschaft SprintAir dreimal wöchentlich nach Berlin sowie ebenfalls dreimal die Woche in die südpolnische Metropole Kraków (Krakau). Eingesetzt werden auf beiden Strecken Turboprop-Maschinen vom Typ Saab 340A mit Platz für 34 Fluggäste und einer Höchstgeschwindigkeit von 463 Stundenkilometern. In Berlin-Tegel heben die Maschinen dienstags, donnerstags und samstags um 15.30 Uhr ab, von Masuren starten die Flüge an den gleichen Tagen bereits um 8.30 Uhr.

Aufgrund des bisher guten Verkaufs von Tickets auf der Strecke nach Berlin äußerten sich Vertreter der Region sehr optimistisch, dass die Verbindung auch im Frühjahr und Sommer aufrechterhalten wird. Neben Berlin sollen künftig auch weitere Ziele in Deutschland angeflogen werden. Im Gespräch sind Verbindungen nach München, Düsseldorf und Dortmund. Außerdem soll es auch Flüge nach London, Dublin und Oslo geben.

Die Tourismusbranche in der Region setzt große Erwartungen in den neuen Regionalflughafen. Bisher mussten Besucher nach Warszawa (Warschau) oder Gdańsk (Danzig) fliegen, fast vier Autostunden von den wichtigsten Ferienzielen im Bereich der Großen Masurischen Seen entfernt. Von Szymany dauert die Fahrt in den bekannten Ferienort Mikołajki (Nikolaiken) dagegen nur rund eine Stunde. Auch andere Ferienziele an den Großen Masurischen Seen oder an der westmasurischen Seenplatte sind in einer bis anderthalb Stunden erreichbar.

Über eine neu gebaute Bahnstrecke dauert die Fahrt nach Olsztyn (Allenstein), die Hauptstadt von Ermland-Masuren, nur rund 50 Minuten. Drei Mietwagenfirmen bieten am neuen Flughafen bereits ihre Dienste an. Der regionale Veranstalter Mazury Air Travel bereitet Pakete mit Unterkunft in rund 40 Hotels der 4- und 5-Sterne-Kategorie sowie Flug und Weitertransport an, die auch in Zusammenarbeit mit deutschen Reisebüros verkauft werden sollen.

Nach Angaben der regionalen Touristikorganisation gibt es in Ermland-Masuren mittlerweile rund 7.000 Betten in 4- und 5-Sterne-Hotels, von denen die meisten erst in den letzten Jahren erbaut wurden. Die Region habe sehr viel in den Ausbau der touristischen Infrastruktur investiert und so zum Beispiel ein Netz von neuen Öko-Marinas für Segler und Hausboot-Urlauber geknüpft. Durch den neuen Flughafen will die Region zusätzliche Gäste erreichen, denen bislang die Anreise zu beschwerlich war. Sie können jetzt auch bequem für einige Tage zum Eissegeln oder Ski-Langlauf ins winterliche Masuren reisen.

Informationen zum neuen Airport unter www.szymanyairport.pl

Werbung für Kulturhauptstadt Wrocław

Mit einem spektakulären Programm will sich Wrocław (Breslau) 2016 als Kulturhauptstadt Europas präsentieren. Das machte Stadtpräsident Rafał Dutkiewicz bei einem Pressegespräch des Polnischen Fremdenverkehrsamtes in München deutlich. Er wolle einerseits die Zahl der Breslau-Besucher von drei auf sechs Millionen verdoppeln, andererseits solle sich auch die Zahl der Einwohner verdoppeln, die sich regelmäßig an Kulturveranstaltungen beteiligen. Im Vorfeld seien rund 500 Millionen Euro für Investitionen in Kulturprojekte und in die Infrastruktur investiert worden; rund 50 Millionen Euro soll die Organisation des Kulturjahres selbst kosten.

Dutkiewicz verwies auf mehr als 1.000 Veranstaltungen, die für das kommende Jahr geplant werden. Den Auftakt bildet vom 15. bis 17. Januar 2016 ein Winterfest. Bei einer spektakulären Performance werden unter anderen vier riesigen Figuren, die die Geister Breslaus symbolisieren, durch die Stadt ziehen und sich auf dem Marktplatz der Altstadt vereinen. Acht Kuratoren bereiten die vielen großen und kleineren Kulturveranstaltungen vor.

www.wroclaw2016.pl

Touristenzentrum in Teichlandschaft eröffnet

Ausstellung über 900 Jahre Fischereigeschichte

In der größten vom Menschen geschaffenen Teichlandschaft Mitteleuropas, den Stawy Milickie (Militscher Teiche) hat nach rund einjähriger Bauzeit ein modernes Touristen- und Bildungszentrum eröffnet. Sie sind eines der wichtigsten Ausflugsziele der Woiwodschaft Dolnośląskie (Niederschlesien) und es befindet sich dort eines der bedeutendsten Vogelschutzgebiete Polen. Das neue Zentrum in Ruda Sułowska (Hammer-Sulau) besteht aus einem Museum, einem Restaurant und einem Hotel.

Die woiwodschaftseigene Betreiberfirma der Teiche, die Stawy Milickie S.A., setzt auf eine Mischung aus moderner Fischwirtschaft, Traditionspflege, Kulinarik und Bildung. Das Fischereimuseum eröffnet einen Einblick in die fast 900 Jahre alte Geschichte der Teichlandschaft in der Dolina Baryczy (Bartsch-Tal). Es besteht aus einem Freilichtmuseum und einer Ausstellung im „Dom Rybaka“ (Fischerhaus). Rund fünf Millionen Euro kostete die Investition, die ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung des Tourismus in der Region sein soll.

Hautnah erleben können große und kleine Gäste die Fischwirtschaft an einem Schauteich und einer Spülstation. Im Freigehege erwarten verschiedene Nutztierrassen aus Polen und aller Welt die Besucher, ein Sinnespfad lässt dazu ein, die Natur auf unmittelbare Weise zu entdecken. Behutsam in die Umgebung eintauchen können Touristen bei den Foto-Safaris auf dem Gelände. Das Touristenzentrum bietet derzeit drei rund eineinhalbstündige Touren an. Unterwegs mit einem Pferdegespann können Besucher aus gebührender Entfernung die faszinierende Vogelwelt des Natura 2000-Schutzgebietes erleben und für die Ewigkeit festhalten. In der Flussniederung des Bartsch-Tals sind mehr als 260 Vogelarten heimisch, im Herbst machen dort Zehntausende Saatgänse auf dem Weg in ihre Winterquartiere Station.

In der „Gospoda ośmiu ryb“ (Wirtshaus zu den acht Fischen) können Gäste die fangfrischen Fische in vielerlei Variationen, aber auch andere regionale Spezialitäten kosten. Besonders schön ist der Ausblick von der geräumigen Terrasse, die auf einen Fischteich hinausreicht. In dem Gebäude befinden sich zudem ein Fischverkauf, ein Fahrradverleih und die Touristeninformation. Kajakurlauber finden einen Anleger nahe dem Freilichtmuseum. Kinder können sich auf einem Abenteuerspielplatz nach Herzenslust austoben.

Die Militscher Teichlandschaft befindet sich rund 60 Kilometer nördlich der niederschlesischen Hauptstadt Wrocław. Die mehr als 300 Fischteiche wurden seit dem 12. Jahrhundert von Zisterziensermönchen angelegt und nehmen eine Gesamtfläche von etwa 77 Quadratkilometern ein. Jährlich werden dort etwa 2.000 Tonnen Fisch gefangen, vor allem Karpfen. Die Gesellschaft Stawy Milickie S.A. zählt zu den größten Karpfenproduzenten Europas. Für Besucher gibt es vor Ort Angelmöglichkeiten.

Die Ausstellungen des neuen Museums sind dienstags bis sonntags von 11 bis 19 Uhr bei freiem Eintritt zu besichtigen. Informationen zum Museum und den touristischen Angeboten im Bereich der Militscher Teiche unter www.cet.stawymilickie.pl

Fest des Weins in Zielona Góra

Das größte Weinfest Polens, die Winobranie, findet vom 5. bis 13. September 2015 in Zielona Góra (Grünberg) statt. Zu dem Volksfest im Westen Polens werden Zehntausende Besucher erwartet.

Erstmals werden in diesem Jahr Weine aus der Region als offizielle Festweine ausgeschenkt. Die vier Weiß- und Rotweine stammen aus den Weingütern Saint Vincent und Winnica na Leśnej Polane und wurden von einer Jury ausgewählt.

Die Geschichte des Weinbaus rund um Zielona Góra reicht zurück bis ins 13. Jahrhundert. Seit einigen Jahren erlebt er eine Renaissance. So haben die Besitzer der Winnica na Leśnej Polane bereits um die Jahrtausendwende ihre ersten Reben gepflanzt und betreiben jetzt auf einem Hektar Fläche Weinbau. Das Weingut Saint Vincent besteht seit 2009 und gehört zu den größten in der Region. Dort wird inzwischen auf 6,5 Hektar Wein angebaut. Insgesamt gibt es rund um Zielona Góra mehr als 30 kleinere und größere Weinbaubetriebe. Einige von ihnen werden ihre Produkte auch auf der Winobranie präsentieren. Zudem finden während des Festest Exkursionen zu einigen Weingütern statt und einige Restaurants in der Stadt präsentieren ausgewählte Menüs mit regionalen Weinen.

Doch bei der Winobranie geht es nicht nur um Wein. Die Altstadt von Zielona Góra verwandelt sich in einen großen Jahrmarkt, auf mehreren Bühnen gibt es Musik-, Tanz- und Theateraufführungen. Verschiedene Sportveranstaltungen und Ausstellungen finden zeitgleich statt. Traditionell wird am letzten Tag des Festes ein bunter Umzug veranstaltet, der vom Weingott Bacchus angeführt wird. www.winobranie.zgora.pl