Euro 2012: Fünf Kandidaten stehen fest, drei müssen sich bewähren
13. Mai 2009 | Kategorie: News
- 13.05.2009
Die Entscheidung, an welchen EM-Spielorten die Euro 2012 in drei Jahren ausgetragen wird fällt der Uefa offensichtlich nicht leicht. Aus diesem Grund hat sich das Komitee zunächst auf fünf Kandidaten geeinigt und drei weiteren die Chance eingeräumt, bis Ende November ihre Tauglichkeit unter Beweis zu stellen.
Fest steht aber, dass die Fußball-EM 2012 in den polnischen Städten Warschau, Posen, Breslau und Danzig Fußball gespielt wird sowie in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. “Es gibt in der Ukrainie noch riesige Infrastrukturprobleme”, erklärte der Präsident der Europäischen Fußball-Union (Uefa), Michel Platini. Auf Grund dessen haben die restlichen drei Kandidaten Donezk, Lemberg und Charkow bis zum 30. November die Möglichkeit, die größten Probleme zu lösen.
Ersatzspielorte außerhalb der Ukraine werde es, so die Uefa, nicht geben. Offen ist nur noch die Frage, ob eine 4 zu 2- oder die angestrebte 4 zu 4-Lösung realisiert wird. “Ich sehe diese Entscheidung als faires Angebot, beiden Gastgebern zu vertrauen und nicht zu früh zum Scheitern zu verurteilen”, sagte DFB-Präsident Theo Zwanziger, der erstmals in der Exekutive der Uefa mitwirkte.
Die großen Probleme von Co-Gastgeber Ukraine bei Infrastruktur und Stadionbau haben diese Verzögerung nötig gemacht. “Das Paritätsprinzip scheint in der Ukraine sportpolitisch und politisch eine große Rolle zu spielen”, meinte Zwanziger, “deshalb hat das Land großes Interesse, alle vier Standorte bestätigt zu bekommen.”
Zudem ist die Entscheidung über den Austragungsort für das Endspiel auch noch nicht gefallen.