Polen

Joachim Löws Personalentscheidungen zur EM-Qualifikation auf einen Blick – Mit WM-Formation gegen Belgien

3. September 2010  |  Kategorie: News


Die wichtigsten Fragen sind geklärt. Wie in den letzten Tagen bekannt wurde verbleibt Michael Ballack zwar als Kapitän in der deutschen Nationalmannschaft, wird aber vorerst durch Phillip Lahm vertreten. Bedingung für die Rückkehr von Ballack sind mit der geforderten Top-Form aus Chelsea Zeiten klar definiert.

Wie erwartet Löw baut im ersten Qualifikationsspiel gegen Belgien am heutigen Abend auf die WM-Fahrer und nominiert vorerst keinen Dfb-Neuling. Einzig Arne Friedrich wird verletzungsbedingt auf der Innenverteidiger-Position fehlen und voraussichtlich von Heiko Westermann ersetzt werden. Als klare Nummer eins im Tor wurde nicht überraschend Manuel Neuer bestimmt, der sich nach einer guten WM-Leistung für weitere Aufgaben empfohlen hatte. Tim Wiese und der wieder genesene Rene Adler sind “gemeinsam” offiziell die Nummer 2.

Trotz fehlendem Titelgewinn präsentiert sich Löw in seiner Chef-Rolle machtvoll wie nie. Der Bundestrainer ließ sich im Vorfeld weder von Funktionären noch von der Öffentlichkeit dazu bewegen von seinem Zeitplan abzuweichen. “Die Spieler können vielleicht einmal Wünsche äußern, aber keine Bedingungen stellen. Die Bedingungen stelle ich als Trainer”, kommentierte Löw vor dem Spiel gegen Belgien in Brüssel seine personellen Entscheidungen, speziell im Hinblick die “K-Frage”.

Ein zielstrebiger und starker Trainer ist für den weiteren Erfolg nun auch zwingend notwendig, denn die WM ist vorbei und die EM-Qualifikation beginnt. “Jetzt beginnt für uns mit der EM-Qualifikation auch wieder eine neue Phase. Von daher ist es wichtig, dass wir jetzt die Konzentration auf den Alltag wieder finden”, forderte Bundestrainer Joachim Löw im Vorfeld der Qualifikation. Völlig zurecht, denn in Belgiens Nationalteam finden sich viele Spieler aus europäischen Top-Mannschaften wieder, wie z.B. Vincent Kompany von Manchester City oder Daniel van Buyten vom FC Bayern München.

Die “Roten Teufel” haben indes bekundet von der ersten bis zur letzten Sekunde mit harten Bandagen kämpfen zu wollen. Und man ist geneigt ihnen das zu glauben, warten die Belgier doch mittlerweile schon lange auf die Teilnahme an einem großen Turnier. Obwohl einige Stammspieler fehlen erwartet Joachim Löw einen äußerst “unangenehmen” Gegner.


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