Polen setzt bei EM Stadien auf Multifunktionalität – auch nach der EM
16. Dezember 2009 | Kategorie: News
Die Polnische EM-Organisation investiert viel Geld in die Bauten von neuen Stadien- , bzw. Stadienkomplexen. Die Areale sollen wie zum Beispiel in Breslau zukünftig einem Fitnessclub, einer Diskothek, Restaurants und Büroflächen Platz bieten. Sinn und Zweck dieses Konzeptes ist es, die Stadien jeden Tag zu füllen und maximal zu nutzen. Aufgrund des in Breslau nach der EM erwarteten Fußball-Booms, akutem Büroplatzmangel sowie guten Verkehrsanbindungen, glauben die Organisatoren dort an eine erfolgreiche Umsetzung.
Außerdem sei auch die Einrichtung eines speziellen Fanclubs geplant, der besonders gewaltbereiten Fans Alternativen zur Randale aufzeigen will. Diesen Aspekt gilt es im Hinblick auf die wirtschaftliche Nutzung während und nach der EURO 2012 unbedingt zu beachten. Die polnische Fußballwelt will die neu gebauten Stadien auch für Familien mit Kindern attraktiver machen, aber aktuell hält viele Familien die Furcht vor Hooligans von einem Besuch ab. Durchschnittlich 5000 Zuschauer kommen nur noch zu den Erstliga-Spielen..
Betrachtet man die riesigen Investitionssummen, die in die Projekte gesteckt wurden, sind die Bemühungen, aus dieser Misere herauszukommen, durchaus verständlich.