Nach neuesten Gerüchten sollen die beiden ukrainischen EM-Städte Lemberg und Charkow als Spielorte doch nicht in Frage kommen. Spekulationen um Ersatzspielorte sind wieder voll im Gange.
Das Deutsche Unternehmen Max Bögl aus Sengenthal soll nun den Stadionbau im polnischen Breslau weiterführen. Kommt jetzt die Kehrtwende?
Nach Verzögerungen beim Breslauer Stadionbau bahnt sich nun ein Rechtsstreit mit der ursprünglich beauftragten Baufirma an, welche die Baustelle nicht räumen will. Es stellt sich die Frage, ob und wie die UEFA darauf reagiert. Vielleicht ist nun für die Stadt Kraukau die große Chance gekommen.
Polen will auch nach der Europameisterschaft eine maximale wirtschaftliche Nutzung der neu gebauten Stadien gewährleisten, Multifunktionalität ist bei den polnischen Organisatoren das Schlüssel-Wort.
Der großteil der polnischen Projekte bezüglich der Infrastruktur laufen ohne große Probleme und sollen trotz der wirtschaftlich schwierigen Situation fristgerecht fertiggestellt sein.
Die Entscheidung über die Spielorte der Euro2012 geht nochmals in die Verlängerung, doch auch bei einem Scheitern der ukrainischen Wackelkandidaten ist Deutschland keine Alternative.
Die Entscheidung, an welchen EM-Spielorten die Euro 2012 in drei Jahren ausgetragen wird fällt der Uefa offensichtlich nicht leicht.
Fortsetzung: (Theo Zwanziger gegen Spekulationen über EM-Gastgeber)
Kurz vor der entscheidenden Sitzung über die EM-Spielorte Euro 2012 in Polen und der Ukraine hat sich DFB-Präsident Theo Zwanziger gegen erneute Spekulationen über Deutschland als möglichen Ersatzgastgeber ausgesprochen.
Donezk und Kiew sind vom Exekutiv-Komitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) als erste ukrainische Spielorte der Euro 2012 bestätigt worden.
UEFA-Präsident, Michel Platini besucht in den nächsten Tagen Polen und die Ukraine, um sich ein Bild von den EM-Vorbereitungen zu machen.
Um notfalls mehr EM-Spiele 2012 austragen zu können, arbeitet Polen an einem Ausweichplan.