Spielball “Roteiro” – EM 2004
1. März 2009 | Kategorie: Statistiken
Der EM-Ball 2004 „Roteiro“, wurde erstmals nicht zusammengenäht sondern thermisch verklebt und bestand nur aus dem Kunststoff Polyurethan, was die Aufnahme von Wasser verhindern und den Ball langlebiger machen sollte. Des Weiteren befand sich gegenüber dem Ventil ein kleines Gewicht, welches die Unwucht kompensieren sollte, um die Flugbahn zu verbessern („Power Balance Technologie“).

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Der EM-Ball setzte eine große Tradition des Sportartikel-Herstellers Adidas mit den drei Streifen als Markenzeichen fort. Der Hersteller, Adidas betätigt sich seit 1963 mit der Fußball-Produktion und dem technischen Fortschritt. Der vorläufige Höhepunkt hieß “Roteiro”. Die Vorgänger, des Markenzeichen wurden auf Telstar (1970, 1974), Tango (1978, 1982), Azteca (1986), Etrusco (1990), Questra (1994), Tricolore (1998), Terrestra (2000) und Fevernova (2002) getauft.
Um diesen Ball drehte sich bei der Fußball-EM in Portugal alles. Der silberne Ball mit schwarzen Streifen, der von weitem einer Metallkugel ähnelte und daher allen ins Auge fiel, war dass erste derartige Produkt, dass nicht zusammengenäht, sondern mit der neu entwickelten thermischen Klebetechnik hergestellt wurde.
Roteiro wurde nach dem Logbuch des berühmten portugiesischen Seefahrers und Entdeckers Vasco da Gama benannt. Die aqua-metallische Grundfarbe des Balles „Roteiro“, mit blauen Streifen sollte dabei an den Himmel und das Meer erinnern, während feine silberne Linien das Koordinatensystem repräsentieren.
In Portugal lagen bei jedem EM-Spiel, 20 “Roteiros” bereit, auf denen die jeweilige Paarung, das Stadion, in dem die Partie über die Bühne geht, und das Datum eingraviert war. Wären die beiden Teams mit dieser Summe an Bällen nicht ausgekommen, so gab es weitere 20 “Blanko-Bälle” pro Match. Adidas lieferte für die EM-Spiele und die Trainingseinheiten der 16 Mannschaften insgesamt 2.370 “Roteiros” auf die iberische Halbinsel.
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