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Ausstellung: Polens Unterwasserschätze

30.08.2007 14:20 Uhr

Brandenburg - Die Fundstücke die man im polnischen Lednicka-See aus dem Jahre 1038 fand werden künftig in der Ausstellung "Vom Wasser bewahrt. Unterwasserfunde aus Brandenburg und Großpolen" in Brandenburg zu bewundern sein.

Das brandenburgische Museumshaus „Im güldenen Arm “ stellt sie ab Morgen, im Rahmen des Themenjahres „Wasser“ in einer beeindruckenden Kulisse aus.

Der Lednicka-See liegt rund 18 Kilometer entfernt von der ersten Hauptstadt Polens, Gniezno und die Geschichtsschreibug belegt, dass die Armee des tschechischen Prinzen Bretislav von Prag in jenem Jahre 1038 die Brücken über dem Lednicka-See überquerten. Dementsprechend fand man im Lednicka-See neben den Überresten der Brücken vor allem Militärgegenstände, darunter Waffen und Rüstungen.

In Gniezno, der ersten Hauptstadt Polens, gegründet vermutlich gegründet im Jahre 1000 von der Piasten-Dynastie fand man Gegenstände des damaligen Lebens der Bevölkerung. Diese kostbaren Funde stammen aus Ausgrabungen in dem mit Schlamm zu geschütteten Swiete-See, darunter eine einzigartige Sammlung von gotischen Ofenkacheln die Aufschluss geben über das Leben der Piasten Dynastie in ihrer Hauptstadt Gniezno.

Ermöglicht wurde die Ausstellung durch Leihgaben des Museums der Anfänge des polnischen Staates (Muzeum Początków Panstwa Polskiego w Gnieźnie), dem Museum der ersten Piasten auf Lednika in der Nähe von Posen (Muzeum pierwszych Piastów na Lednicy) und dem Dominikanerkloster in Prenzlau.

Die deutsch-polnische Kooperationsausstellung "Vom Wasser bewahrt. Unterwasserfunde aus Brandenburg und Großpolen" ist noch bis zum 21. Oktober 2007 zu bewundern.

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