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EM 2012 an Polen und die Ukraine vergeben

26.04.2007 10:34 Uhr

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2012 Polen Ukraine vergeben Cardiff Europäische Fußball Union UEFA April endgültigen Austragungsort Europameisterschaft bekannt

Cardiff- Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat am 18.April den endgültigen Austragungsort für die Fußball Europameisterschaft 2012 bekannt gegeben- der Zuschlag geht an die Zweiländerbewerbung Polen und Ukraine.

Von den insgesamt zehn Verbänden, darunter die Einzelbewerbungen von Italien, Russland, Rumänien, der Türkei, Aserbaidschan und Griechenland, sowie der Gemeinschaftsantrag von Kroatien und Ungarn, schafften es nur Italien und Kroatien/Ungarn gemeinsam mit Polen in die Endauswahl.

In der Endauswahl stimmten acht Mitglieder des Komitees für Polen/Ukraine und lediglich vier für Italien, wodurch Polen und die Ukraine zu den Siegern der Auswahl wurden.

Die Austragung der Spiele wird sich mit größter Wahrscheinlichkeit auf die zwei Länder mit jeweils vier Stadien und Reserve verteilen.
Die EM in Polen und der Ukraine ist auch eine Herausforderung für die zwei Länder, vor allem was die noch zu erledigenden Aufgaben angeht.
Insgesamt werden acht Stadien renoviert und erweitert werden müssen, weitere 4 werden gänzlich neu errichtet. Unter den geplanten Neubauten auf polnischem Terrain befindet sich das Nationalstadion in Warschau, mit einer Kapazität von 70.000 Zuschauern, sowie die Ostseearena (Arena Bałtycka) in Danzig, die 40.000 Zuschauer beherbergen soll.
Dieses einzigartige Stadion wird voraussichtlich im Jahre 2010 fertig gestellt, wurde aber jetzt schon von der UEFA als bestes Projekt bezeichnet.

Weitere polnische Austragungsorte neben Warschau und Danzig sind Posen und natürlich Breslau. Chorzów und Krakau sind zurzeit als Reservestadien vorgesehen.

Vor rund drei Jahren war der Bewerbungsschluss für die EM 2012, seither zittern Polen und Ukraine um den Zuschlag. Das Zittern war durchaus berechtigt wenn man bedenkt, dass das letzte EM-Spiel in einem osteuropäischen Land 1976 in Jugoslawien stattgefunden hat.
Jetzt heißt es endlich „Mistrzostwa Europy w Piłce Nożnej 2012 “ (Fußball-Europameisterschaft 2012) und es ist noch viel zu tun.
Neben Staatspräsident Lech Kaczynski äußerte sich auch Michael Platini, der amtierende UEFA Präsident, außerordentlich optimistisch im Hinblick auf die Herausforderung die auf Polen und die Ukraine zukommt.

Ob man es nun optimistisch oder realistisch sieht, sicher ist, es wird sich politisch und wirtschaftlich einiges verändern.

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