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EM in Ukraine und Polen als politische Entscheidung
10.05.2007 9:51 Uhr
Michel Platini, der Präsident der Europäischen Fußball-Union berichtete diese Woche der italienischen Zeitung „La Gazzetta dello Sport “ dass die Ausrichtung der EM in der Ukraine und Polen eine „politische Entscheidung“ war.
Der Uefa Präsident Platini reagiert damit auf die zahlreichen Vorwürfe die ihm seit der Vergabe der EM 2012 an die Zweiländerbewerbung Polen und Ukraine gemacht worden sind.
Vor allem Italien ist über den Ausgang der Vergabe entsetzt, hatten sie doch fest damit gerechnet dass der Zuschlag, mit Hilfe Platinis, an sie geht. Mitunter wird dem Franzosen Platini sogar vorgeworfen, dass die Vergabe der EM an Polen und die Ukraine ein Racheakt an den Italienern sei, da diese bei der WM in Deutschland über Frankreich siegten.
Der ehemalige Spieler des Juventus Turin und der französischen Nationalmannschaft führt jedoch andere Gründe für die italienische Niederlage an, allem voraus die sportlichen Skandale, wie den Manipulationsskandal, der den Zwangsabstieg des Vereins Juventus Turin zur Folge hatte. Ebenso problematisch ist die sich häufende Gewalt in den Fußballstadien Italiens.
Platini räumte der „La Gazzetta dello Sport “ ein, dass die Vergabe der EM 2012 an Polen und die Ukraine eine Herausforderung sei, ebenso setzt man damit ein Zeichen, dass die Europameisterschaft seit 1976 erstmals wieder in einem osteuropäischen Land stattfinden wird.
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