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Gesine Schwan weist Kritik zurück
01.03.2007 9:36 Uhr
Gesine Schwan, Beauftragte der Bundesregierung für deutsch-polnische Beziehungen hat die Kritik der polnischen Regierung zurückgewiesen.
Die Aussagen der Zwillingsbrüder Lech und Jaroslaw Kaczynski seien ungeschickt und entsprechen nicht der allgemeinen Meinung der polnischen Bevölkerung.
Hierbei geht es um deutschlandkritische Äußerungen bezüglich Eigentumsrechten und dem Umgang mit polnischen Einwanderern.
Speziell geht es um die Vertriebenenorganisation “Preußische Treuhand” die im Namen deutscher Vertriebener die Rückgabe von Eigentum in Polen einklagt.
Schwan äußerte sich ebenfalls kritisch gegenüber der Verwirklichung des Zentrums gegen Vertreibungen.
Das vom Bund der Vertriebenen (BdV) geplante Zentrum gegen Vertreibungen soll den deutschen Opfern von Vertreibung und Zwangsumsiedlung im zweiten Weltkrieg ein Denkmal setzen. Geplanter Errichtungsort für das Zentrum ist Berlin.
Die Beauftragte für deutsch-polnische Beziehungen sieht die Gefahr, dass die Darstellung der Deutschen als Opfer nicht die Tatsachen darstellt.
Schwan weist darauf hin, dass die Errichtung eines solchen Zentrums die deutsch-polnische Beziehung zusätzlich belaste, da Polen empfindlich reagieren werde. So äußerte der polnische Ministerpräsident Jaroslaw Kaczynski ebenfalls Bedenken bezüglich des Zentrums gegen Vertreibungen, da es den Eindruck erweckt, dass die Deutschen ihre Schuld verwischen wollen indem sie eine Opferrolle annehmen.
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