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Große Empörung um Erhöhung des Rentenalters
14.03.2012 14:25 Uhr
Bis zum Jahr 2040 will Premierminister Donald Tusk eine Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre durchsetzen. Das Vorhaben hat in Polen eine Welle der Empörung ausgelöst.
Gewerkschaften drohen mit Protesten und sammeln Unterschriften, um eine Volksabstimmung zu erwirken. Tusk begründet die Gesetzesänderung mit dem demographischen Wandel. Aktuell beträgt das Verhältnis von Berufstätigen zu Rentnern 18 zu 6 Millionen. Im Jahre 2040 wird dieses Verhältnis voraussichtlich 16 zu 10 Millionen betragen, im Jahre 2060 gar 12 zu 12 Millionen.
Tusk droht alternativ mit einer Erhöhung der Rentenbeiträge von 16 auf 30 Prozent oder einer Halbierung der Rentenversorgung.
"Wenn wir solche Dinge in Referenden entscheiden würden, dann könnten wir gar keine notwendigen Reformen mehr durchführen. Die Rentenreform ist schmerzhaft, aber absolut unumgänglich", erklärte die stellvertretende PO-Fraktionsvorsitzende, Malgorzata Kidawa-Blonska.
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