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Polen baut Flüssiggasterminal in Swinemünde
30.03.2011 9:28 Uhr
Am 23. März wurde in Swinemünde mit dem Bau eines Flüssiggas-Terminals begonnen. Mit diesem Projekt, das ca. 725 Millionen Euro kosten wird, will Polen weniger abhängig von Russland als Energielieferant werden.
Bisher bezieht Polen pro Jahr rund zehn Milliarden Kubikmeter Erdgas aus Russland. Mit dem Bau dieses Großprojekts will Polen, so Regierungschef Donald Tusk, in Zukunft echte Energieunabhängigkeit erreichen. Der Terminal an der deutsch-polnischen Grenze soll an den Nord-Süd-Korridor des Netzes von Mittel- und Südeuropa angeknüpft werden.
Die Fertigstellung ist für das Jahr 2014 geplant. Dann will Polen gut ein Drittel seines Gasbedarfs mit Hilfe von verflüssigtem Erdgas decken, das auf dem Seeweg importiert wird. Zusätzlich zu dem Terminal soll ein Erdgasspeicher angelegt werden, der eine durchschnittliche Jahrskapazität von 7,7 Milliarden Kubikmeter Flüssiggas gewährleisten soll.
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