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Polen steht hinter Ukraine
01.04.2010 11:15 Uhr
Während der Vorbreitungen zur EURO 2012 äußerte sich UEFA-Präsident Michel Platini jüngst kritisch über die Verzögerungen beim Stadionbau in der Ukraine.
Die Ukraine und Polen werden in zwei Jahren gemeinsam die Fußball Europameisterschaften austragen.
Davon ist Polens Sportminister Adam Giersz, trotz Platinis Kritik, auch weiterhin überzeugt.
Er geht fest davon aus, dass beide Länder die Ausrichtung gemeinsam bewerkstelligen werden. „Ich lehne das Szenario ab, wonach die EURO 2012 nur in Polen stattfinden soll“, so Giersz. Allerdings räumte er ein, dass die Möglichkeit bestehe, die Spielorte in der Ukraine zu halbieren. Ursprünglich sind für beide Länder vier Spielorte geplant.
Die EM-Arenen in Polen stehen in Warschau, Breslau, Danzig und Posen. Für die Ukraine waren Stadien in Kiew, Charkow, Donezk und Lwiw (Lemberg) geplant. Der Haupt-Bauunternehmer in Lwiw wurde inzwischen entlassen, weil die Arbeiten zu langsam voranschritten. „Ich mache mir Sorgen“, hatte Platini zuvor geklagt. „In Lwiw ist man keinen Millimeter weiter bei den Bauten“. Jetzt soll nach Angaben des ukrainische Vize-Premierminister Boris Koleschnikow ein internationales Konsortium den Stadionbau übernehmen.
Die Europameisterschaft soll vom 9. Juni bis zum 1. Juli 2012 zum dritten Mal in zwei Ländern stattfinden.
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