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Polen übernimmt EU-Ratspräsidentschaft und wünscht mehr Gemeinsinn
06.07.2011 15:47 Uhr
In seiner Antrittsrede zur sechsmonatigen Ratspräsidentschaft Polens äußerte sich Regierungschef und EU-Ratsvorsitzender Donald Tusk besorgt zu den aktuellen nationalistischen Tendenzen in der EU.
„Immer, wenn Europa auf Bedrohungen mit Nationalismus, mehr Eigenstaatlichkeit und Abschottung reagiert hat, ist es zu einer Katastrophe gekommen“, warnte er vor dem Europaparlament in Straßburg.
Tusk will sich bemühen während seiner Amtszeit den Gemeinschaftsgeist wieder zu beleben. In der Schuldenkrise Griechenlands möchte man in Warschau Solidarität beweisen. Polen habe in den ersten sieben Jahren seiner EU-Mitgliedschaft von Regionalzahlungen profitiert und könne es sich nun leisten, Griechenland zu helfen.
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