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Polens Enea ist zu teuer
14.10.2009 16:17 Uhr
Die geplante Übernahme des polnischen Energieversorgers Enea durch den deutschen Konzern RWE steht auf der Kippe. Am vergangenen Mittwoch berichtete das „Handelsblatt“, dass der Preis den die polnische Regierung für die Übernahme fordert sich nicht in Preisvorstellungen der RWE einfüge. Rund 2, 3 Milliarden Euro soll das der polnische Energieversorger Enea wert sein, davon müssten rund 1,5 Milliarden für den staatseigenen Teil von 67 Prozent bezahlt werden. Laut Berichten zufolge, habe die polnische Regierung neben dem Wertanteil des Konzerns auch einen Aufschlag gefordert der die Summe weiter in die Höhe treibt.
Die Verhandlungen zwischen der RWE und Enea sahen im August noch sehr positiv aus und alle Zeichen deuteten auf einen erfolgreichen Abschluss. Nach dem neuen Stand, hatte sich die polnische Regierung bereits diese Woche gemeldet und verkündet, dass das Unternehmen wieder zum verkauf stünde und neue Angebote willkommen seien. Der Staatssekretär Polens, Jan Bury, hatte ebenfalls betont, dass die Übernahme bis Ende des Jahres vollzogen sein sollte.
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