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Polnische Forstbehörde sucht Pächter für Hitlers Wolfsschanze
26.01.2012 15:52 Uhr
Von 1940 bis 1944 machte Adolf Hitler den Bunker Wolfschanze zur Kommandozentrale. Umgeben von Wäldern und Sümpfen liegt die Anlage gut geschützt im früheren Ostpreußen, nahe der Kleinstadt Ketzyn. Nun soll die Anlage, die weitestgehend in Ruinen liegt, an Attraktivität für Touristen gewinnen.
Die Investitionssumme von 1,6 Millionen Euro soll vor allem für die Renovierung des vorhandenen Restaurants und Hotels genutzt werden. Der zukünftige Pächter muss mit Pachtkosten von mindestens 108.000 Euro jährlich rechnen. Durch die Investitionen soll die Besucherzahl von momentan 180.000 bis 200.000 um etwa zwanzig Prozent gesteigert werden. Die Anlage soll der Öffentlichkeit zugänglich sein, um die Verbrechen der Nazis zu dokumentieren.
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