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Polnischer Dopingfall: Skilangläuferin Marek für zwei Jahre gesperrt
09.04.2010 13:51 Uhr
Wegen Doping mit dem Blutdopingmittel EPO wurde die polnische Ski-Langläuferin Kornelia Marek vom Disziplinarausschuss des Polnischen Ski-Verbandes (PZN) für zwei Jahre vom Wettkampfsport ausgeschlossen.
Die 24-Jährige bestritt bis zuletzt bewusst gedopt zu haben. Stattdessen habe sie angenommen Injektionen mit Vitaminen zu erhalten. Diese wurden ihr durch ihren ukrainischen Physiotherapeuten Witali Trypolski verabreicht, dem sie „unbegrenztes Vertrauen“ schenkt, so die Sportlerin. Er begleitete Marek seit drei Jahren. Jetzt wurde er vom Verband entlassen. Sein ehemaliger Schützling will aber keine weitere Klage gegen ihn erheben.
Jedoch entschuldigte sich die Schlesierin nach dem Verfahren für den entstandenen Skandal. Die positiven Proben stammen von den olympischen Spielen in Vancouver 2010. Nach ihrer Aufdeckung entbrannte in Polen eine scharfe Diskussion zum Thema Doping. So zieht das Polnische Olympische Komitee (PKOI) in Betracht, künftig auch eine Verschärfung der Strafen für Personen, die Sportler mit Dopingmitteln versorgen, einzuführen.
Marek war nach der 4x5-Kilometer-Staffel im Februar positiv auf EPO getestet worden. Das Team belegte damals Rang sechs. Eine anschließende Kontrolle durch die B-Probe bestätigte vor einer Woche das Ergebnis der ersten Analyse. Dennoch will die junge Sportlerin an ihrer Karriere im Skilanglaufen festhalten. Nach Ablauf der Sperre will Marek bei den Olympischen Spielen in Sotschi 2014 starten.
Quelle: www.kicker.de
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