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Warschauer Aufstandsbriefe von Polen ersteigert

14.02.2008 11:49 Uhr

Ein polnisches Museum erwarb am Samstag eine Sammlung von Briefen aus dem Warschauer Aufstand die in Düsseldorf versteigert wurden.

Die historische Sammlung umfasste 123 Briefe und andere kostbare Schriftstücke aus dem Jahre 1944 die laut Auktionshaus Felzmann von einem deutschen Sammler über 64 Jahre zusammen getragen wurden.

Die Authentizität der Briefe und Dokumente die von polnischen Soldaten im Herbst 1944 während des Warschauer Aufstandes geschrieben wurden, ist von dem Auktionshaus bestätigt worden.

Der Schätzpreis für die historische und kostbare Sammlung lag bei 190000 Euro und laut Auktionshaus hatte es mehrere Interessenten gegeben.

Die Versteigerung wurde jedoch zeitlich vorverlegt, weshalb das Polnische Museum als einziger Interessent in das Rennen ging und die Sammlung für den Schätzpreis ersteigern konnte. Unkommentiert blieb die Frage ob die Versteigerung vorverlegt wurde um dem Polnischen Museum die Ersteigerung zu vereinfachen.

Da es sich bei den Dokumenten um wichtiges kulturelles Erbe Polens handelt hatte die Deutsche Regierung laut Wladyslaw Bartoszewski ihre finanzielle Hilfe für den Erwerb der Dokumente angeboten.

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