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Parteien

Seit der Wende 1989 hat sich die politische Landschaft und das Parteiensystem in Polen verändert. Die damals herrschende kommunistische Ideologie unter der Polnischen kommunistischen Partei (PZPR) musste dem politischen Pluralismus Platz machen. In den Jahren nach der Wende charakterisierte sich die politische Landschaft Polens vor allem durch eine große Anzahl an kleinen Parteien, oft Splittergruppierungen ehemals größerer Bündnisse.
Diese instabile Vielfältigkeit entwickelte sich dank der 5-Prozent Klausel für Parteien zu deutlich größeren und übersichtlicheren Bündnissen die meist heute noch bestehen.

In Polens Parteien vereinigen sich Sozialdemokraten, Liberale, Konservative, Nationalisten, Bauern und Populisten. Formationen mit anarchistischen und faschistischen Tendenzen haben kaum einen Einfluss auf das politische Leben. Manche Kommentatoren und Politikwissenschaftler sprechen im Fall von Polen von einer traditionellen Teilung in Linke, Rechte und Zentrum, aber nur die wenigsten Parteien zeigen ein so klares Bild. Es gibt zum Beispiel linke Politiker die in Wirtschaftsfragen sehr liberal denken, sowie rechte Parteien mit sozialdemokratisch angehauchten Programmen die von der freien Marktwirtschaft weit entfernt sind.

Zu den größten Parteien in Polen gehören:

Andere Parteien und politische Gruppierungen, wie: Kommunistische Partei Polens (Komunistyczna Partia Polski, KPP) oder Neue Linke (Nowa Lewica) haben keine Vertretung im Parlament.

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