Heiligkreuz (poln. Województwo świętokrzyskie)

Woiwodschaft Heiligkreuz (poln. Województwo świętokrzyskie)

wappen_heiligkreuzAn der Kreuzung der wichtigen Kommunikationswege aus Kleinpolen, durch Masovien nach Masuren und Pommern und aus Lodz in der Richtung Lublin und Rzeszow liegt ein sehr bemerkenswertes Land. Hier finden wir das älteste, obwohl nicht das höchste Gebirge in Polen. Hier treffen wir die traditionelle Folklore und sehen die Städte und Städtchen, wo – wie besonders für die Touristen, die Touristikliebhaber – die Zeit stehengeblieben ist. In den Zeiten der Unfreiheit gab Kielce-Region immer viele Beweise des Patriotismus. Überall kann man hier die Stellen finden, die mit den nationalen Aufständen 1830 und 1863 und den beiden Weltkriegen verbunden sind.

Das Symbol dieses Landes ist das Kloster auf Lysa Gora, auch Swiety Krzyz (Heiligkreuz) genannt. Zu den Reliquien von Heiligkreuz kamen hier als Pilger die folgenden Monarchen Polens. Heutzutage gibt es hier eine Sammlung der nationalen Denkmäle und auch ethnographische Sammlungen und die Natursammlung von Swietokrzyski Nationalpark. Die Gipfel des Bergzuges Lysogory werden durch nackte Felsfelder (poln. „goloborza“) bedeckt – weite Felder der Quarzfelsblöcken, die von der Abstammung dieser Berge zeugen. Die Geschichte dieser Region ist sehr reich. Besondere Rolle spielten die Kloster auf Swiety Krzyz (Heiligkreuz) und in Swieta Katarzyna, und auch die nahe gelegene Zisterzienserabtei in Wachock. Hier befindet sich die Wiege des polnischen Haushaltens und die zahlreichen Technikdenkmäler belegen die Kontinuität seiner Dauer. Hier kann man die alten Öfen für Eisenschmelzen, „dymarki“ genannt sehen, nämlich in Nowa Slupia, wo sich das Mauseum für Hüttenwesen befindet und auch die Vorführungen der Eisenschmelze anhand einer altertümlichen Methode, verbunden mit einem Folklorfest stattfinden. Nowa Slupia und Swieta Katarzyna sind die zwei wichtigsten Touristikzentren in Swietokrzyskie- Gebirge. Hier gibt es eine gute Unterkunftsbasis, von hier aus führen ins Gebirge markierte Wanderwege. Man muss unbedingt die neolithischen Feuersteingrube in Krzemionki Opatowskie, bei Ostrowiec Swietokrzyski besuchen, in der es einen besonderen Touristenweg gibt. Am Anfang des 19.Jhs. entstand im Tal des Flusses Kamienna Zaglebie (Revier) Staropolskie mit vielen Metallindustriezentren, die vor allem die Wasserkraft nutzten. Über wertvollste Denkmäle verfügen u.a. Sielpia, Maleniec, Stara Kuznica, Starachowice, Nietulisko, Ostrowiec Swietokrzyski, die bis heute Museumsortschaften sind. Kielce-Region war das polnische Reformationszentrum, indem sie für Wissenschaftszentren bekannt war, unter denen man Pinczow und Rakow nennen muss. Diese Region war auch die Wiege der regionalen Bewegung und der bis heute tätigen Wissenschafts- und Kulturzentren, darunter vor allem Kielce und Sandomierz.

Kielce ist die Hauptstadt der Swietokrzyskie Wojewodschaft, die ihre besondere Schönheit dem Umgeben mit Gebirgszügen zu verdanken hat. Die Berge sieht man hier sogar vom Stadtzentrum aus, ihre Botschafter sind die Felsschutzgebiete – Kadzielnia, Karczowka, Slichowice und Wietrznia. Zu den wertvollsten Denkmählen gehören – das ehemalige Bischofspalast aus dem 17.Jh.- zur Zeit Nationalmuseum, die Kathedrale mit der Schatzkammer und das Kloster auf Karczowka. Stolz auf eigenartige Sammlungen können das Spielzeugmuseum und geologisches Museum sein.

Unter den polnischen Städten hat auch Sandomierz eine außergewöhnliche Lage und ist deswegen sehr anzeihend für die Touristen, die empfindlich für die Natur- und Architekturschönheit sind. Seit Jahrhunderten spiegelt sich diese Stadt im Wasser von Wisla (die Weichsel), die die Entwicklungskraft dieser ehemaligen Verteidigungsburg war. Über die kompakte Architektur der Altstadt herrschen die Kirchentürme, darunter der der Kathedrale mit den berühmten Fresken der russischen Schule und des Königsschlosses (Museum). Unter dem Marktplatz und den angrenzenden Straßen führt ein untergründiger touristischer Weg. Unter den Denkmäler der Stadt muss man das Rathaus und die Kirche des Heiligen Jakob nennen. Im Königsschloss und im Dlugosz Haus befinden sich die Museen. Immer noch, wie Jahrhunderte her stoßen die Bürgerhäuser an die stilvollen Höfe an, umgeben mit den grünen Gärten, die stufenweise zum Tal fallen. Das Land wird mit der dicken Schicht der Lössfelse, in der die Natur, nicht ohne Teilnahme des Menschen, verzweigte, tiefe Schluchten haute. Die schönste – die Swieta Jadwiga Schlucht kürzt den Weg von Wzgorze (Hügel) Swietopawelskiego zu Wisla (Weichsel). Seit Jahrhunderten sammelt Sandomierz die Künstler und Wissenschaftler, die auch die Kulturlandschaft dieser eigenartigen Stadt zusammen schaffen. In der Umgebung von Sandomierz muss man die Ruinen des Schlosses Krzyztopor (vom Jahr 1630) – zu den höchsten in Polen gehörende und das romanische Zisterzienser – Kloster in Koprzywnica besuchen.

Die alten Städte findet man in der ganzen Swietokrzyski – Region. Auf dem Weg von Kielce nach Karakow wird das Gebirgspanorama durch die monumentale Figur des Schlosses in Checiny geschmückt, an dessen Fuße sich ein Städtchen mit vielen malerischen Gassen befindet. Von hier aus ist es nicht weit zu der Höhle ‚Raj’ (Paradies), in der man eine reiche Tropfsteindecke bewundern kann. Inmitten der Wälder und Hügel liegt das Dorf Oblegorek, wo sich das Museum von Henryk Sienkiewicz – dem Nobelpreisträger, Autor u.a. des Romans ‚Quo vadis„ befindet.

Opatow ist eine historische Stadt, umgeben mit der Verteidigungsmauer mit wertvoller, romanischer Stiftskirche und untergründigem Weg in den Häuserkellern. Eine Denkmalstadt aus dem 14. Jh. ist das kleine Szydlow, auch mit Mauer umgeben, stolz auf gotische Kirche und Schloss. Das angrenzende Kurozweki laden die Reiter ein. Sehenswert ist Jedrzejow – bakannt für Uhrensammlung im Przypkowscy Museum und Zisterzienser Kloster. Von hier aus ist es nah zu den Ruinen des Schlosses Sobkow, wo die Ritterbruderschaft tätig ist, die die Gäste zu vielen Veranstaltungen einlädt. In der Ortschaft Naglowice befindet sich das Museum von Mikolaj Rej, dem bedeutenden Dichter der Renaissance.

Pinczow – malerisch gelegene Stadt an den Ufern des Flusses Nida (Kanuweg) ist ein eigenartiges Tor von Niecka Nidzianska, fruchtbarem Land, wo die Gipsfelsen auftreten (u.a. Schutzgebiet Chotel Czerwony). Pinczow ist bekannt für die sakralen Denkmäler, Sportveranstaltungen und das nahe gelegene Busko ist ein der ältesten Solekurorten in Polen. Die Geschichte zu treffen, soll man nach Wislica losgehen – die ehemalige Hauptstadt des Stamms Wislanie. Wertvolles Denkmal ist hier die romanische, monumentale Kirche, wo die Spuren des Taufbeckens aus der Zeit vor 966 entdeckt wurden.

Besondere Aufmerksamkeit verdient die Volkskultur und die Folklore von Swietokrzyski Region. Die Volkstrachten, Lieder und Kunstwerke kann man nicht nur im Freilichtmuseum – Museum Wies Kielecka (Kielcener Dorf) im Dorf Tokarnia finden. In der Stadt Bodzentyn und auch in den Dörfern dieser Umgebung kann man alltäglich die Volkstrachten sehen, nicht nur an den Jahrmarkttagen. Immer noch sind die Handwerker und Volkskünstler tätig. Denkow und Katy Denkowskie sind bekannt für die Töpfereiwaren.

Aktive Touristen finden auch in der Swietokrzyski Region zahlreiche Angebote. Die Wasserbecken, u.a. Cedzyna, Chancza, Wasserweg vom Fluss Nida sammeln die Kanutouristen. Die Wanderwege findet man auf dem Gebiet der ganzen Wojewodschaft. Immer beliebter wird Reiten, und im Winter auch Skifahren.

Lage

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